11.-13.06. „Weserhenne“

Spotan mal „irgendwo“ hin – das ist im Moment trotz vielfältiger Lockerungen noch nicht ganz so möglich. Also weichen wir von unseren Gewohnheiten ab und reservieren mal einen Campingplatz. Mit unserem ersten Wohnmobil standen wir 2014 auf dem damals neuen Stellplatz in Sandstedt vor dem Campingplatz. Ein schöner Ort an der Weser ganz in der Nähe des Fähranlegers „Brake – Sandstedt. In der letzten Woche suchte ich also nach dem Platz und erfuhr, dass es einen neuen Betreiber gibt, der seit April die beiden Campingplätze Rechtenfleth und Sandstedt übernommen hat.

Die Internetseite ist noch im Aufbau, eine Reservierungsfunktion gibt es noch nicht, jedoch reagierte Frau Mees sehr schnell auf meine Anfrage per Email.

Am Freitag haben wir uns also noch schnell in WHV testen lassen und fuhren dann gegen 14 Uhr in Varel mit dem am Vorabend gepackten Mobil los in Richtung Weser. In Sandstedt angekommen, erwies sich die Zufahrt als schwierig, da es keine Beschilderung gab. Man muss direkt zum Fähranleger und vom kleinen Parkplatz aus kann man dann auf den Campingplatz fahren. Bei der Einfahrt – die mit einer automatischen Schranke versehen ist – fanden wir einen kleinen Bürocontainer, der mit einem Schild mit Öffnungszeiten versehen war.

Nach dem Einchecken und Vorweisen unseres negativen Testergebnisses (das funktioniert mittlerweise über die Corona-Warn-App des RKI!!!) durften wir uns einen Platz auf der Zeltwiese aussuchen. Hier fanden wir viel Platz auf einem – offenbar ehemalig parzelliertem – Gelände. Wir wollten in eine der hinteren ruhigen Ecken umgeben mit Rhododendren und Hecken. Allerdings war der Untergrund sehr sandig, so dass wir uns richtig festfuhren und ich die neuen Recovery-Boards ausprobieren musste. Ohne unsere AT-Bereifung und die Boards hätten wir wohl den platzeigenen Trecker rufen müssen, damit der uns aus dieser Lage befreit.

Da wir keinen Strom benötigen und somit auf einer der Zeltwiesen standen, waren wir das ganze Wochenende „eigentlich“ allein.

Da wir nun auch wieder über eine 360 Grad Kamera verfügen, gibt es nun auch ab und zu wieder „Rundum-Sichten“. Ihr kennt das, mit der Maus ins Bild und mit gedrückter Taste durch die Gegend „gucken“…

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Da es sehr warm war, rollten wir anschließend die Markise aus und machten eine kleine Grille zum Mittag-/ Abendessen.

Einen schnell durchziehenden Regenschauer warteten wir unter der Markise ab, bevor wir uns mit Getränken ausgestattet, an den Weserstrand begaben.

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Leider zog es sich nach 1.5 Stunden richtig zu, so dass wir zum Mobil zurück gingen und auch die Markise einrollten, sollte es doch über Nacht windig werden.

Den Samstag ließen wir ruhig angehen. Leider konnten wir nicht draußen frühstücken, aber im Laufe des Vormittags wurde es beständiger und wir machten einen Erkundungsgang zum Sportboothafen und nach Sandstedt.

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Den Rest des Tages nutzten wir zum „Zeugnisschreiben“, bzw. ich beschäftigte mich mit einem Video-Schnitt-Programm.

Am Sonntag konnten wir endlich wieder einmal vor dem Mobil frühstücken und wir entschieden, noch über Mittag auf dem Platz zu bleiben.

Nach dem obligatorischen Grillen, machten wir alle „reiseklar“ und suchten die „Ver-/Entsorgungstation“, die uns der Platzwart bei den Sanitärgebäuden versprochen hatte. Allerdings kommt man nicht dorthin, es sei denn, man hat einen 25m langen Abwasserschlauch und eine Pumpe, die das „Grauwasser“ dann noch 5 Meter zum Gulli hochpumpt…. Ich glaube, dass er den Ausguss für die Chemie-Toilette meinte, die aber benötigen wir ja nicht mehr…

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