Nein, mein Tablet ist nicht kaputt!

Wir näherten uns aber nun Kate´s Heimatrevier und dementsprechend waren die Tage mit Besuchen der Familie gefüllt.

In der Nacht auf Mittwoch standen wir, nachdem wir den Tag in Demmin verbracht hatten, in Loitz. Dieser kleine städtische Stellplatz am Yachthafen ist idyllisch an der Peene gelegen und war im Gegensatz zu unserem Besuch vor 2 Wochen fast leer. Wir teilten uns die tolle Aussicht auf den „Amazonas des Nordens“ mit bloß einem weiteren Fahrzeug. Loitz – eine Stadt von der ich vor 10 Jahren überzeugt war, dass sie eine Geisterstadt ist, hat sich in Hafennähe – aber nicht nur hier – echt rausgeputzt.

Mittwoch gegen Mittag fuhren wir dann über Wolgast auf die Insel Usedom und bogen nach Karlshagen ab. Auf dem Strandparkplatz ist es wohl „geduldet“, mit dem Reisemobil 24h zu stehen, wenn man ein entsprechendes Ticket löst. Auch hier waren wir zwar nicht allein, aber mit 5-6 anderen Mobilen über Nacht ist es eine gänzlich andere Situation als in der Saison.

Ein kurzer Standspaziergang rundete den Tag ab und Kate wurde abends noch von ihrer Mutter zum „Töpfern“ abgeholt.

Am Donnerstag ließen wir den Tag super langsam angehen – wir hatten ja bloß ca. 5 Kilometer Strecke, einen Einkauf und eine Gastankaktion vor uns. Auf den Campingplatz könnten wir eh erst ab 14 Uhr.

Also erledigten wir diese Dinge und fuhren dann in die „Zeltplatzstraße“, die für die nächsten Tage unsere „homebase“ sein würde.

Am Freitag kamen dann noch Freunde / Bandmitglieder auf den Platz und wir trafen uns zu einem kurzen Strandbesuch mit Hunden und auf ein Getränk am Abend.

Heute war dann für mich eher ein „Gammel-Tag“ – Kate war schon nach dem Frühstück zu ihren Eltern gegangen und traf sich dort mit ihrem Bruder (auch Bandmitglied) und seiner Familie. Ich trödelte gegen Mittag mit Solana auch ein und den Nachmittag übten Katie und ich noch ein wenig für unseren Auftritt am Montag.

Morgen werden wir gegen Nachmittag den Platz kurz für eine „Ver-/Entsorgung“ verlassen und anschließend werden wie in „Züssow“ unseren alten Bandkameraden „Philip“ vom Bahnhof abholen, der extra zu Feier am Montag aus „Great Britain“ anreisen wird. Wahnsinn, wir alle haben Philip lange nicht gesehen (5Jahre?).

Auf jeden Fall sind wir alle mächtig aufgeregt und freuen uns auf Montag und die Feier. Vermutlich wird dies dann auch der letzte Eintrag der Herbst-Reise sein, da Dienstag der Rückreisetag wohl eher nicht so besonders „erzählenswert“ sein wird und wir vermutlich gegen Abend froh sein werden, wenn das Mobil leergeräumt in der Halle steht und wir uns auf den Dienst freuen, der dann am Mittwoch wieder startet!

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